Sonntag, 25. September 2016

[Fr., 30.09.16] Vortrag: Emma Goldman - "Die gefährlichste Frau Amerikas"

Vortrag:
Emma Goldman ist vielen bekannt:
vielen Menschen sind zum Beispiel Slogans wie "Wenn ich nicht tanzen kann ist es nicht meine Revolution" oder "Würden Wahlen etwas ändern, so wären sie verboten" bekannt , welche schon unzählige Plakate oder Aufkleber zierten.
Der Vortrag berichtet über das bewegte Leben von Emma Goldman und ihre Positionen zu Themen wie Patriotismus, Feminismus, Militarismus, Familie und andere, welche noch heute aktuell sind.

Der Eintritt ist wie immer frei!

Wann und wo?
 Freitag, 30.09., 19 Uhr, Roachhouse (Richard-Wagner-Straße 78)

Genauere Beschreibung des Vortrags:

Vor 76 Jahren, am 14. Mai 1940, starb Emma Goldman und hinterließ ihren einmaligen Reichtum an gelebter Erfahrung und Theorie. Nicht bloß als Zuschauerin, sondern als scharfe Beobachterin und kämpferische Anarchistin bewegte Goldman sich in einer Zeit, als Europa, Asien und Amerika von Wellen der Revolution und Reaktion erschüttert wurden. Ihr Leben zwischen diesen Zentren war immer wieder eines auf der Flucht:
vor antisemitischen Pogromen, vor politischer Verfolgung und staatlichem Terror. Die Erfahrungen in den Kämpfen der US-Amerikanischen TextilarbeiterInnen brachten Goldman zu ihren Vorstellungen vom freiheitlichen Sozialismus, und entsprechend wurde sie zur bekannten Aktivistin und Agitatorin der ArbeiterInnenbewegung. Dies brachte ihr sowohl eine große Anhängerschaft als auch Repression ein, was zu mehreren Gefängnisaufenthalten führte. Später verlagerte Goldman ihren Schwerpunkt auf andere Kampffelder. Ihre Positionen zu Militarismus, Nationalismus, Religion, Feminismus und Familie sind bis heute herausfordernd und eigenständig. Befreiende Momente suchte sie nicht in Parteien und auch nicht in der Masse, sondern im kreativen Potential, das erst noch von den gemeinschaftlich handelnden Individuen zu erschaffen ist.
Ihre provozierenden Thesen werden vorgestellt, im Zusammenhang mit Goldmans Biographie. Denn ihr Leben folgte dem von ihr selbst formulierten Grundsatz, „dass die Wahrheit, wenn sie einmal erkannt wurde, auch gelebt werden muss und ihr Wesen nicht nur theoretisiert werden darf“.

Dienstag, 20. September 2016

Morgen [21.9.16] : Vortrag " Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit"

Mehr Infos zum Vortrag:  klicken

Die Anarchistische Initiative wird mit einem Infostand vor Ort sein, neben Broschüren, Büchern und anderen Sachen sind dort auch unsere neuen Sticker (siehe Bild) erhältlich! Kommt vorbei!

Sonntag, 18. September 2016

Vortrag: Emma Goldman - "Die gefährlichste Frau Amerikas"

 Vortrag:

Emma Goldman ist vielen bekannt:
vielen Menschen sind zum Beispiel Slogans wie "Wenn ich nicht tanzen kann ist es nicht meine Revolution" oder "Würden Wahlen etwas ändern, so wären sie verboten" bekannt , welche schon unzählige Plakate oder Aufkleber zierten.
Der Vortrag berichtet über das bewegte Leben von Emma Goldman und ihre Positionen zu Themen wie Patriotismus, Feminismus, Militarismus, Familie und andere, welche noch heute aktuell sind.
Der Eintritt ist wie immer frei!

Wann und wo?
 Freitag, 30.09., 19 Uhr, Roachhouse (Richard-Wagner-Straße 78)

Genauere Beschreibung des Vortrags:
Vor 75 Jahren, am 14. Mai 1940, starb Emma Goldman und hinterließ ihren einmaligen Reichtum an gelebter Erfahrung und Theorie. Nicht bloß als Zuschauerin, sondern als scharfe Beobachterin und kämpferische Anarchistin bewegte Goldman sich in einer Zeit, als Europa, Asien und Amerika von Wellen der Revolution und Reaktion erschüttert wurden. Ihr Leben zwischen diesen Zentren war immer wieder eines auf der Flucht:

Donnerstag, 15. September 2016

Non à la loi travail! Solidaritätsaktionen mit den Arbeitskämpfen in Frankreich!

Heute war in Frankreich Aktionstag gegen das neue Arbeitsgesetz (loi travail), welches massive Verschlechterungen für die Lohnarbeitenden in Frankreich mit sich bringt.
Mittels dieses neuen Gesetz können unter anderem betriebliche Regelungen Flächentarifverträge aushebeln, Entlassungen werden vereinfacht und die Ruhezeit zwischen zwei Arbeitseinsätzen wird abgesenkt. In vielerelei Hinsicht ist dieses Gesetz mit der Agenda 2010 in Deutschland vergleichbar.
Seit mehreren Monaten gibt es nun schon in ganz Frankreich starke Proteste gegen diese neoliberale Gesetzesreform. 


Mittels zweier Transparente, die wir am Morgen gut sichtbar für den Berufsverkehr aufhingen gaben wir auch in Kaiserslautern dieser Thematik einen Raum und drückten unsere Solidarität aus.

Außerdem unterstützten wir unsere Genoss*innen der anarchosyndikalistischen CNT Moselle in ihrem Block auf der von unterschiedlichen Gewerkschaften organisierten Demonstration in Metz. Mehrere hundert Menschen nahmen an der lautstarken Demo durch die Innenstadt von Metz teil.

Wir erachten es als wichtig zu zeigen, dass solche vermeintlich nationalen Kämpfe (wie die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in Frankreich) uns alle angehen, da der globale Kapitalismus die Lebensverhältnisse von Menschen überall verschlechtert.
Dem setzten wir unsere Solidarität entgegen, die wir als Waffe gegen Unterdrückung und Ausbeutung verstehen, über Staaten und ihre Grenzen hinaus.






Sonntag, 11. September 2016

[Fr,16.9.] Soli-Kneipeowend für Freiräume

Der diesmonatige Kneipeowend steht unter dem Zeichen Freiräume!
Freiräume für unabhängige und unkommerzielle Kultur, sowie für eine Politik, die sich mit den momentanen Verhältnissen nicht zufrieden gibt, gibt es in Kaiserslautern viel zu wenig. Doch auch Freiräume kosten was, daher wollen wir diesen Abend nutzen um Geld einzunehmen, was einem Freiraumprojekt zu Gute kommt.
Vielleicht zeigen wir im Vorfeld noch einen Film, das kündigen wir hier noch an, in jedem Fall ist der Kneipeowend wie immer mit Musik und einer Auswahl an nicht-alkoholischen und alkoholischen Getränken!
Kommt vorbei!

Los gehts um 20 Uhr, wie immer im Roachhouse (Richard-Wagner-Straße 78, KL)

Freitag, 9. September 2016

[Mi, 21.9.] Vortrag: Die Arbeitsgesellschaft ohne Arbeit

Das Datum des Vortrages steht nun endlich fest: Mittwoch, 21.September, 18 Uhr, Technische Universität Kaiserslautern, Bau 46, Raum 260!

Beschreibung des Vortrages:

„Arbeit ist das halbe Leben“, „Arbeit macht das Leben süß“ – wohlklingende Worte zu diesem Thema kennen wir alle. Die Erwartungshaltung, ‚anständige‘ Berufe zu erlernen, wird uns schon von klein auf antrainiert und fast alle von uns haben sie tief verinnerlicht: die Ethik der Arbeit. Doch es wird immer schwieriger, eine Stelle zu bekommen, von der wir auch tatsächlich leben können. Immer mehr Menschen auf dem gesamten Planeten sind arbeitslos und die in der Arbeitsgesellschaft produzierten Gegenstände werden uns jeden Tag in Kaufhäusern und durch Werbung um die Ohren gehauen.

Sonntag, 4. September 2016

Aufruf für die Solidarität mit der DAF in Türkei und Kurdistan


Seit dem Putsch in der Türkei dem Ausruf des Notstands, haben wir vermehrte Repression gegen viele Gruppen und Bewegungen gesehen, die dort Arbeiten. Diese Zielt nicht nur auf die Organisator*innen des Putsches, sondern eine Welle der Repression gegen demokratische, sozialistische und kurdische Gruppen, unsere anarchistischen Genoss*innen der DAF (Devrimci Anarsist Faaliyet / Revolutionary Anarchist Action) miteingeschlossen.
soli_daf
Schon zweimal, in den Jahren 2010 und 2012, wurde gegen die DAF durch den Staat ermittelt, sie wurden als Terrororganisation gesehen, aber die Anzeigen wurden fallengelassen. Durch den Notstand wird es der DAF nochmals erschwert sich zu organisieren. Ihr Nachrichtenmagazin Meydan wurde geschlossen und 3 neue Ermittlungsverfahren gestartet. Dies hatte auch eklatante wirtschaftlichen Einbußen für die DAF.
In den letzten Jahren war die DAF an vielen Kämpfen beteiligt, darunter auch den um den Gezi Park und die Unterstützung des revolutionären Prozesses in Rojava und Bakur, was auch Hilfe für Geflüchtete beinhaltete. Sie beteiligen sich an Aktivitäten für Arbeiter*innnen- und Jugendbewegungen, Umwelt und Antimilitarismus, kämpfen gegen das Patriarchat und unterstützen die LGBTI*-Bewegungen, außerdem leben und wirtschaften sie zusammen.
Die IFA ist schon länger in der Solidaritätsbewegung für Rojava aktiv, in starker Kooperation mit der DAF. Durch die Änderung der Situation in der Türkei müssen wir unsere Unterstützung festigen. Wir müssen wachsam sein, um das Ausmaß der Repression auf die DAF und die breitere anarchistische Bewegung zu erkennen und schnell wirkungsmächtige Solidaritätsaktionen folgen zu lassen. Die IFA hat sich dem verpflichtet und wir bitten alle befreundeten Strukturen dies auch zu tun und ebenso für finanzielle Unterstützung der DAF zu sorgen.
Um den Solidaritätsaufruf zu unterstützen und konkreten Support zu leisten, könnt ihr das auf Englisch das IFA Sekretariat anschreiben. secretariat [at] i-f-a.org
oder auf Deutsch das Internationale Referat der FdA. fda-international [at] riseup.net
DAF website: anarsistfaaliyet.org